Über Pinky

Schon als kleines Kind habe ich mir Tattoos auf den Arm gemalt und wollte schon da wissen wie richtige Tattoos gemacht werden. Ebenso habe ich mich immer für das zeichnen interessiert und probiert mich mit Bildern aus zu drücken.
Je älter ich wurde um so mehr interessierte mich die Welt der Tattoos. Nach jedem neuen Tattoo hatte ich nicht nur mehr Farbe auf der Haut sondern auch mein Wissensstand hatte sich erweitert und der Wunsch das Tätowieren zu erlernen wurde immer größer.
Aber erstmal lernte ich etwas Bodenständiges und absolvierte eine Ausbildung zur Erzieherin. Jedoch hatte ich meinen Traum vom Tätowieren immer im Hinterkopf und beschäftigte mich immer mehr mit der Theorie.
Dann stand mal wieder die Convention in Dortmund 2013 an und ich war pleite, Katastrophe für mich, da ich immer gerne auf Convention fuhr, um denen die es geschafft hatten, über die Schulter zu gucken. Ein Plan B musste her und somit nahm ich an einem Modelcontest (Wahl zur Miss Tattoo NRW 2013)  teil, weil ich dadurch freien Eintritt bei der Convention hatte. Nach dem Motto „Unverhofft kommt oft“ gewann die diesen auch noch. Dieser brachte mir nicht nur freien Eintritt bei der Convention sondern, ein paar Wochen später auch endlich die lang ersehnte Chance tätowieren zu lernen. Zum Glück war dieses Tattoostudio so an meinem „Miss Titel“ interessiert und machte von nun an damit Werbung. Nur musste ich trotz der Arbeit im Tattoostudio weiter im Heim arbeiten weil ich ja auch irgendwie leben musste. Somit arbeitete ich Nachts im Heim und Tagsüber im Studio.  Seid diesem Zeitpunkt gehe ich den steinigen Weg meine Leidenschaft zum Beruf zu machen, was nicht so einfach ist, wenn man bestimmte moralische und persönliche Prinzipien hat und plötzlich Zielscheibe von Neidern und bösen Lästereien wird. In einigen Momenten kam natürlich auch kurz der Gedanke auf zu hören, aber die Kämpferin in mir gibt nicht auf und ich entwickle mich weiter und arbeite hart daran, es ist schließlich noch kein Meister vom Himmel gefallen. In den zwei Jahren in meinem „Ausbildungsstall“ wurde ich von meinem Ausbilder auf eine Menge Tattooconventions mitgenommen und durfte dort auch selber stechen. Nur auf den Conventions unter den anderen Tätowierern wurde mir nur noch mehr gezeigt wie schwer der Weg wirklich ist. In einer Männerdomäne akzeptiert zu werden (vor allem wenn man wie ich total auf pink steht und sich dafür nicht schämt) ist einfach mega schwer. Aber auch die anderen Tätowierer haben irgendwann erkannt, dass ich NIEMALS aufgebe und gaben mir nach 1,5 Jahren durchbeißen dann auch Tipps.  
Nach zwei Jahren im „Ausbildungsstall“ wollte ich dann endlich meinen Traum vom eigenem Studio verwirklichen. Ein Studio welches mich voll und ganz dar stellt: Klein, Süß, Pink aber trotzdem Oh Ho. Nach dem steinigen Weg aus Nachtdiensten im Heim um das Tatowieren zu finanzieren sollte es endlich soweit sein das ich mein Brot nur vom Tätowieren bezahle. Nach langem suchen und planen ging es dann doch ganz schnell und mein eigenes Studio war geboren.
 
Was ist mir wichtig?
 
Ich möchte meinen Kunden eine ausführliche Beratung sowie ein  individuelles Motiv nach ihren Wünschen bieten, aber vor allem möchte ich, dass meine Kunden zufrieden sind. Deshalb sind mir auch die Nachkontrollen sehr wichtig, um zu hören, ob die Kunden zufrieden sind und um das Tattoo noch einmal zu kontrollieren. Außerdem möchte ich nicht diesem typischen Tätowiererbild entsprechen sondern einfach ich sein.
 
Auch das Hygienische Arbeiten ist mir verdammt wichtig. (Oh wie hab ich mich als Jugendliche über den Putzfimmel meiner Mutter aufgeregt und jetzt bin ich tausendmal schlimmer und lege so viel Wert auf Hygiene und das ist verdammt gut so, danke Mutti für deinen Putzfimmel).

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